Gartendusche

Hohe Temperaturen locken jeden in den Garten. Doch die Hitze kann auch anstrengend sein. An besonders heißen Tagen sehnt man sich deshalb nach einer kurzen Abkühlung. Allerdings hat nicht jeder den benötigenden Platz oder das Budget für einen Pool. Aber ein kühles Nass ist trotzdem realisierbar – nämlich mit einer eigenen Gartendusche.

Eine Gartendusche schafft Abkühlung

Da man an heißen Sommertagen die meiste Zeit draußen im eigenen Garten verbringt, sorgt eine Dusche direkt vor Ort für die angenehme Erfrischung. Egal, ob Sie sich nach der Gartenarbeit dort erfrischen, sich einfach so etwas abkühlen oder Sie sich möglicherweise vor dem Sprung in den Pool abbrausen möchten.

Bevor Sie eine Gartendusche montieren, sollten Sie den Standort auswählen. Aufgrund des notwendigen Wasseranschlusses sollte die Dusche in der Nähe des Hauses platziert werden. Zudem sind Plätze, die vor vielen Blicken geschützt sind, ideal.

Zudem muss entschieden werden, ob Sie eine Abflussleitung benötigen. Dies ist der Fall, wenn Sie und mehrere Familienmitglieder die Dusche regelmäßig nutzen. Ansonsten kann die Dusche auch auf der Wiese montiert werden. Verfügt Ihr Garten über einen guten Grundwasserstand, dann ist auch ein Loch, das Sie selber bohren können, ausreichend, sodass das Wasser unter der Erde abfließen kann.

Fertige Sets: Es sind verschiedene Selbstbau-Sets erhältlich, die Sie im Baumarkt erwerben können. Das einfachste Modell ist eine Dusche, die per Dreibein an jeder beliebigen Stelle platziert werden kann. Bis dorthin sollte der Gartenschlauch reichen.

Es gibt aber auch Festmontagen. Diese werden auf einer Plattform befestigt, die wiederum auf einem ebenen Untergrund montiert wird. Ideal dafür ist eine gerade Gehwegplatte oder ein Fundament aus Beton. Die Modelle verfügen über einen Anschluss für den Gartenschlauch oder ein Außengewinde. Der Ort sollte also so gewählt werden, dass der Gartenschlauch bis dahin reicht.

Auch solarbetriebene Duschen sind im Fachhandel erhältlich. Diese können, je nach Ausführung, Warmwasser bis zu 50 Grad Celsius spenden. Diese Variante ist mit einem Tank ausgestattet, in den bis zu 20 Liter passen. Abhängig vom Sonnenstand wird das Wasser ab einer halben Stunde bereits erwärmt. Mit einer Mischarmatur können Sie die Temperatur des Wassers regulieren.

Selber bauen: Das Wichtigste beim Bau einer Gartendusche ist ein fester, stabiler Untergrund. Verwenden Sie dafür eine Bodenplatte, die man auch reinigen kann. Sie ist im Außenbereich allen Witterungseinflüssen ausgesetzt und muss dementsprechend gesäubert werden können. An diese Platte werden senkrecht zwei Platten aus Holz verschraubt. Verwenden Sie dafür Winkel. Die Leisten müssen mit Stützbalken ausgestattet werden. Befestigen Sie diese an der Bodenplatte. Entlang des Balkens kann der Schlauch fixiert werden, den Sie mit Ihrem Gartenschlauch verbinden können.

Die richtige Höhe des Duschkopfs sollte sich nach dem größten Familienmitglied richten. Alternativ sorgt eine Wassersteckdose in Verbindung mit einer Wasserleitung für fließendes Wasser.

Bildquelle: Waldili / pixelio.de

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