Maler-Grundtechnik Rollen

Neben dem Streichen mit Bürsten und Pinseln ist das Streichen mit Rollen eine besondere Maler-Grundtechnik. Diese Technik stellt eine angenehme Alternative dar, vor allem wenn man großflächige Teile der Wohnung mit Farbe versehen möchte.

Vor- und Nachteile: Der große Vorteil am Streichen mit Rollen ist definitiv, dass sich große Flächen schnell und leicht beschichten lassen. Dafür sind schwierige Stellen, wie zum Beispiel Ecken und Kanten, schwer zu erreichen und können nicht so exakt mit Farbe versehen werden wie mit einem Pinsel. Außerdem können Dickschichtmaterialien nur unzureichend mit einer Rolle verarbeitet werden. Die Verwendung dieser Technik ist besonders beim Malern von Decken und Wänden zu empfehlen.

Vorher: Beim Rollen sollten Sie nicht direkt aus dem Originalfarbeimer arbeiten, da die Farbe auf diese Weise schnell verschmutzen kann. Rühren Sie die Farbe vor der Verwendung mit einem Rührholz, das über eine glatte und saubere Oberfläche verfügt, gut durch. Anschließend geben Sie die Farbe in ein gesondertes Gefäß, beispielsweise in einen Eimer oder eine Farbwanne. Gießen Sie nur so viel Farbe rein wie Sie auch tatsächlich benötigen. In dem Gefäß muss sich außerdem ein Abstreifgitter befinden.

Vorgehensweise: Tauchen Sie die Rolle mehrmals hintereinander in den Behälter mit Farbe. Rollen Sie danach über das Abstreifgitter, um die überschüssige Farbe zu entfernen. Haben Sie eine Farbwanne, dann erledigt der erhöhte und profilierte Teil der Wanne diese Aufgabe. Die Farbe wird dadurch gleichmäßig auf die Rolle verteilt.
Im nächsten Schritt können Sie mit dem Rollen anfangen. Beginnen Sie damit von unten nach oben und erzeugen einen ca. 80 Zentimeter langen Streifen. Fahren Sie fort, indem Sie im Zick-Zack-Verfahren Bahnen rollen. Mit senkrechtem Auf- und Abrollen wird die Fläche verschlichtet. Ca. 40 Zentimeter neben dem Streifen wird ein neuer gesetzt. Beim Verteilen sollten Sie in das zuerst angefangene Feld hineinarbeiten. So erhalten Sie eine saubere und einheitliche Fläche.

Bildquelle: Marc Boberach / pixelio.de

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