Maler-Grundtechnik Spritzen

Vorzüge: Der Vorteil dieser Maler-Grundtechnik ist die Zeitersparnis. Zudem ermöglicht sie ein gleichmäßiges Ergebnis.

Material: Für diese Maler-Grundtechnik benötigen Sie ein Farbsprühgerät. Diese erhalten Sie in allen Preiskategorien im Baumarkt. Bei dieser Grundtechnik ist allerdings ein wenig Übung gefragt. Bevor Sie diese auf Flächen oder Gegenstände anwenden, empfiehlt es sich, auf einem Tapetenstück oder einer Wand, die ohnehin renoviert werden soll, zu proben.

Häufig steht vorab eine Verdünnung der Farbe an. Für Farben, die Lösemittel enthalten, gibt es spezielle Verdünnungen zum Spritzen. Wasserverdünnbaren Farben rühren Sie mit Wasser an.

Beim Arbeiten mit dieser Maler-Grundtechnik sollten Sie immer eine Atemschutzmaske tragen. Denn unabhängig davon, ob Sie mit wasserverdünnbaren Anstrichmitteln arbeiten, wird während des Spritzens eine größere Menge an Lösemittel frei. Der Farbnebel ist gesundheitsschädlich.

Arbeitsschritte: Die unmittelbar angrenzenden Flächen sollten Sie gut und sorgfältig abdecken. Dafür eignet sich Malerfolie oder alte Zeitung. Fixieren Sie diese mit einem Textilklebeband. Kreppband ist bei dieser Arbeit nicht zu empfehlen, da es aufweichen kann.

Die Spritzpistole muss mit der Düse senkrecht zur Fläche gehalten werden. Halten Sie einen Abstand von ca. 20 bis 35 Zentimeter ein. Wichtig ist, dass der Abstand immer gleich groß ist. Zudem muss auf eine gleichbleibende Geschwindigkeit geachtet werden, da es ansonsten zu ungleichmäßig dicken Schichten kommen kann. Arbeiten Sie langsam, dann bilden sich Tropfnasen. Wenn Sie schneller waren, kann der Untergrund noch durchschimmern. Aufgrund dessen sollten Sie bei gleichbleibender Geschwindigkeit in einem Zug spritzen.
Starten Sie an der abgedeckten Fläche. Von da an führen Sie die Spritzpistole über die Fläche hinaus. Ohne den Vorgang zu unterbrechen, wenden Sie am anderen abgedeckten Teil und führen die Pistole wieder zurück. Der dabei entstehende zweite Farbstreifen soll den ersten etwa halb überdecken. Falls eine zweite Schicht nötig ist, sollte diese die erste kreuzen.

Bearbeiten Sie Gegenstände, Wände oder Decken mit Ecken, dann sollten zuerst die Kanten und Ecken gespritzt werden. Bei Außenkanten können Sie die Spritzpistole einfach darüber ziehen. Innenkanten und -ecken hingegen müssen separat gespritzt werden. Dafür legen Sie einen schmalen Farbstreifen an den Kanten entlang. Von den Kanten ausgehend spritzen Sie die Fläche in waagerechten Streifen zu Ende.

Bildquelle: Christian Daum / pixelio.de

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