Trinkwasser wird immer kostbarer und teurer. Wir nutzen das Trinkwasser nicht nur zum Trinken und Kochen, sondern auch für Zwecke, wo eigentlich kein gereinigtes und behandeltes Trinkwasser benötigt würde. Für solche Zwecke ist ein eigenes Hauswasserwerk ideal. Gemeint sind hierbei vor allem Toilettenspülung, Waschmaschinenbenutzung, Blumen gießen, Fenster putzen, Bewässerung der Gartenanlage und einiges mehr. Statt das teure Leitungswasser zu nutzen, kann man in diesen Bereichen mit einem Hauswasserwerk die Kosten erheblich senken. Der Umwelt und dem Geldbeutel kommt das in erhöhtem Maße zugute.

Trinkwasser ist in weiten Gebieten der Erde bereits knapp und diese Verknappung kommt auch Deutschland immer näher. Nicht wenige Experten gehen davon aus, dass die nächsten Kriege nicht aus religiösem Wahn oder der Bodenschätze wegen geführt werden, sondern wegen der immer knapper werdenden Trinkwasserreserven.

Hauswasserwerk

Was kann ein Hauswasserwerk leisten?

Das Prinzip eines Hauswasserwerkes besteht darin, teures Leitungswasser durch Regen-, Brauch- oder Grundwasser bei den Anwendungen für Nutzwasser, das keine Qualitätsansprüche wie Trinkwasser hat, zu ersetzen. Bestes Beispiel ist die Waschmaschine. Sie wird durch das Regenwasser sogar geschont, weil das Regenwasser  erheblich weniger Kalk enthält als Leitungswasser.

Woher kommt das Wasser für das Hauswasserwerk?

Das Wasser wird aus einem Wasserreservoir entnommen, was ein Brunnen, ein Wassertank, ein Gewässer oder eine Zisterne sein kann. Das Wasser aus dem Reservoir wird in ein separates Leitungsnetz gepumpt. Zur Verteilung des Wassers in einem Hauswasserwerk werden je nach Druckanforderungen ein- oder mehrstufige Kreiselpumpen benötigt.

Woraus besteht ein Hauswasserwerk?

Ein Hauswasserwerk besteht gewöhnlich aus drei Komponenten: Der Pumpe, einem Druckausgleichsbehälter, einem Sicherheitsventil und der Drucksteuerung oder dem Druckschalter.

Über die Pumpe wird das Wasser aus dem jeweiligen Wasserreservoir (s.O.) gefördert. Je nach erforderlicher Fördermenge bzw. Förderhöhe gibt es unterschiedliche Anforderungen an die Wasserpumpe. Heute werden hauptsächlich Tauchpumpen oder mehrstufige Kreiselpumpen verwendet. Kreiselpumpen nutzen die Schwungkraft, um die Flüssigkeit nach oben zu befördern. Sie sind besonders gut für das Hauswasserwerk geeignet, da sie nur eine sehr geringe Lärmemission verursachen und ihr Wirkungsgrad höher ist als bei einer Tauchpumpe.

Die Wahl der richtigen Pumpe ist der entscheidende Faktor bei der Einrichtung eines Hauswasserwerks. Hier sollte man auf Qualität setzen, um einen dauerhaften und störungsfreien Betrieb zu gewährleisten.

Die Qualität eines Hauswasserwerks

Mit der Verarbeitung der einzelnen Komponenten wird auch die Qualität des Hauswasserwerkes bestimmt. Damit steht und fällt die Kosten-Nutzen-Bilanz der Investition. Bei der Anschaffung sollte man daher nicht auf die Billigangebote zurückgreifen, denn wenn man andauernd Ersatzteile kaufen und diese auch noch in das Hauswasserwerk einsetzen muss, wird sich die Anlage auf lange Zeit nicht amortisieren können.

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