Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

Besonders an heißen Sommertagen benötigen Pflanzen viel Wasser. Ein Tag ohne Wasser kann fatale Folgen für die Pflanzen haben. Aber nicht nur das. Auch falsches Gießen ist schädlich. Neben dem Zeitpunkt des Gießens sind viele weitere Aspekte entscheidend. Worauf sollten Sie im Hochsommer beim Gießen achten? – Wir beantworten die fünf wichtigsten Fragen zum richtig Gießen.

Wann?

Der ideale Zeitpunkt zum richtig Gießen ist früh am Morgen zwischen 6 und 7 Uhr. Um diese Zeit sind die Temperaturen noch nicht hoch. Da es noch recht kühl ist, kann das Wasser nicht so schnell verdunsten, sondern den Boden durchdringen und bis zu den Wurzeln gelangen. Die Pflanzen werden dadurch ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt.

Verbot: Absolutes Tabu ist das Gießen in der prallen Mittagssonne! Dabei würde das Wasser verdunsten, sodass die Pflanzen dieses gar nicht erst erreicht. Viel schlimmer ist noch, dass das Wasser auf Blättern diese zum Verbrennen bringen kann, da die Sonnenstrahlen dort gebündelt werden und zu Sonnenbrand führen. Rasen sollte ebenfalls nicht in der Mittagssonne gemäht werden. Das Gießen am Abend stellt keine Alternative dar. Zu dem Zeitpunkt ist der Boden noch vom ganzen Tag aufgeheizt.

Wie?

Vermeiden Sie die Blätter der Pflanzen zu gießen, da dadurch Krankheiten gefördert werden. Die Blätter sollten aufgrund dessen stets trocken gehalten werden. Die Wurzeln benötigen das Wasser, weshalb Sie die Erde unmittelbar um der Pflanze herum gießen sollten. So kann das Wasser zu den Wurzeln durchsickern, welches die Pflanze eigenständig nach oben abgibt.

Ein langsamer und gleichmäßiger Strahl ist optimal. Die Erde kann das Wasser dann besser aufnehmen. Zudem empfiehlt es sich das Gießen nicht zu häufig zu wiederholen, es dafür aber länger durchzuführen, damit das Wasser von den Pflanzen gespeichert wird. Der Schlauch sollte nicht direkt an die Pflanze gerichtet sein. Der Strahl darf keinesfalls zu hart sein, da ansonsten die Erde aufgewühlt wird und gegebenenfalls Wurzeln und Triebe zerstört werden. Bestmöglich wird ein weicher Sommerregen imitiert, sodass eine gleichmäßige Bewässerung vorgenommen wird.

Wie viel?

Kübelpflanzen brauchen viel Wasser, da sie nicht so viel Wasser speichern können wie Gartenpflanzen. Diese können Sie sogar bis zum leichten Überlaufen gießen. Bei besonders heißen Temperaturen sollten Pflanzen sogar zwei Mal am Tag gegossen werden. Das Wasser darf sich allerdings nicht stauen. Beete hingegen sollten mehrmals mit wenig Wasser gesprenkelt werden. Geben Sie der Erde Zeit, um das Wasser aufzunehmen und wiederholen Sie dann das Gießen.

Wie oft?

Pflanzen aus trockenen und wärmeren Regionen benötigen nicht so viel Wasser. Außerdem haben Hecken, Sträucher und Bäume tiefe Wurzeln, die die Pflanze über die Erde bis zum nächsten Regen mit Wasser versorgen können.

Frisch gepflanzte Objekte sollten zu Beginn, in den ersten vierzehn Tagen, täglich mit Wasser versorgt werden. An sehr heißen Sommertagen sind alle Pflanzen täglich auf Feuchtigkeit zu überprüfen. Kübelpflanzen benötigen häufiger Wasser als Beete.

Welches Wasser ist geeignet?

Die optimale Lösung ist Regenwasser. Falls Sie keinen Garten mit Regentonne haben, gilt es, abgestandenes Leitungswasser zu nutzen. Vermeiden Sie die Verwendung von eisgekühltem Wasser.

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