Rosenbogen

Der Traum von einem Rosenbogen im Garten ist bei vielen vorhanden, denn die farbenfrohen und gut duftenden Rosen verschönern jeden Garten. In einem Bogen kommen diese sehr gut zur Geltung und wirken besonders elegant. Ein Rosenbogen verleiht Ihrem eigenen Garten einen romantischen Flair und gestaltet ihn dekorativ. Wir geben Tipps, wie Sie den Hingucker richtig anlegen.

So funktioniert das Anlegen

Der Bogen stellt für die Rosen eine Rankhilfe dar. Die Bögen sind in unterschiedlichen Formen und Größen sowie aus verschiedenen Materialien erhältlich. Von Kunststoff über Holz bis zu Metall gibt es die gesamte Palette.

Sagt Ihnen im Baumarkt kein vorgefertigter Rosenbogen zu, dann kann dieser auch selbst gebaut werden. Als Material bietet sich dafür Holz an, weil Sie es ganz einfach und mit wenig Werkzeug selbst bearbeiten können. Wenn möglich, sollten Sie das Holz nicht in der Erde fixieren, da es dort schnell faulen kann. Arbeiten Sie bestmöglich mit Pfostenträgern aus Edelstahl, die Sie ohne Bedenken im Boden verankern können. Die Holzpfosten können in diesen angebracht werden und sind somit stabil platziert.

Die Breite des Bogens bestimmt sich durch die Breite des Weges, an dem dieser platziert werden soll. Achten Sie bei der Höhe darauf, dass auch große Personen problemlos hindurchgehen können. Berechnen Sie in der Höhe des Bogens etwa 30 bis 40 Zentimeter für den Bewuchs der Pflanzen ein. Lassen Sie zudem etwas Spielraum, da der Bogen im Boden verankert wird. Der Bogen sollte über ein breites Rankgitter verfügen, damit sich die Rosen gut hochziehen und entfalten können. Da Rosen die Sonne am Morgen lieben, sollten Sie den Bogen idealerweise in Richtung Osten stellen.

Bepflanzung

Für einen Rosenbogen im Garten werden Kletterpflanzen verwendet. Kleinblütige Rosen sind flexibler und wachsen schneller als großblütige, weshalb sie sich gut für einen Rosenbogen eignen.

Pflanzen Sie auf jeder Seite des Bogens eine eigenständige Rosenpflanze ein. Eine einseitige Bepflanzung führt nicht zum Erfolg. Beim Einpflanzen sollte eine Tiefe von 50 Zentimetern beachtet werden. Zudem sollte der Boden mit Kompost und Rosenerde angereichert werden. Eine regelmäßige Düngung ist ebenfalls erforderlich. Die Seitentriebe der Rosen tragen meistens mehr Blüten, als die Haupt- bzw. Leittriebe. Die Leittriebe sollen am Boden festgebunden werden, damit sie die Wuchsrichtung vorgeben können. Die Rosen müssen in Richtung des Gitters gebracht werden.

Pflege

Es besteht die Möglichkeit, die Triebe in die Zwischenräume des Gitters zu flechten. Flechten Sie die Triebe gleichmäßig und mit Vorsicht um den Bogen, sodass diese nicht abknicken. Triebe ohne Blüten können als Grundlage für das Folgejahr verwendet werden.

Einmal im Jahr sollte die Pflanze geschnitten werden. Lassen Sie die Rosen jedoch im ersten Jahr wachsen. Erst nachdem die Pflanze in die Höhe gewachsen ist, sollten diese gekürzt werden. Überalterte Triebe können mit einer Rosenschere ca. 30 Zentimeter oberhalb des Bodens abgeschnitten werden. Dann haben die frischen Triebe ausreichend Platz. Dünne Triebe können abgenommen werden. Stutzen Sie Seitentriebe jedoch nicht radikal, sondern kürzen sie diese nur ein wenig.

Düngen Sie die Rosen im Frühjahr. Dies sollte von März bis Juni mit einem Rosendünger geschehen. Die Bewässerung ist ebenfalls wichtig, die Sie jedoch auf keinen Fall in der Mittagssonne erledigen sollten. Zudem werden die Rosen von unten gegossen. Die Blätter sollten kein Wasser abbekommen. Achten Sie auch darauf, dass keine Staunässe entsteht. So bleibt Ihr Rosenbogen im Garten stets ein echter Blickfang!

Bildquelle: Michael Ermel / pixelio.de

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