Heckenschere

Fast jeder Gartenbesitzer benötigt eine Heckenschere, denn eine ordentlich geschnittene Hecke macht das Erscheinungsbild des Gartens rund. Damit Sie auch ideale Ergebnisse erzielen, ist ein leistungsstarkes Gerät von Nöten. Aber welche Heckenschere passt zu Ihrem Bedarf? Der Handel bietet verschiedene Modelle. Wir stellen Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten vor und nennen, welche für Ihren Gebrauch optimal ist.

Zu beachten beim Kauf der Heckenschere

Folgende Aspekte sollten bei einer Neuanschaffung berücksichtigt werden:

1) Die Messer sollten beidseitig geschliffen sein
2) Das Gerät sollte das Zeichen für geprüfte Sicherheit enthalten (GS)
3) Die Länge des Schwertes und die Heckenbreite sollten in etwa übereinstimmen
4) Eine Schnellstoppfunktion und eine Sicherheitsschaltung sind ein Muss
5) Achten Sie auf die Schnittstärke des Geräts

Die drei Möglichkeiten

Entscheidend für die Wahl der Schere ist die zu beschneidende Fläche. Je älter und damit auch höher sowie größer eine Hecke wird, desto aufwändiger ist der Schnitt dieser. Es gibt Elektro-, Akku- und Benzin-Heckenscheren. Folgende Vor- und Nachteile bringen die Varianten mit sich.

Benzinbetriebene Heckenschere:
Der Vorteil dieser Modelle ist, dass sie an jedem Ort zum Einsatz bereit sind. Lediglich Benzin wird benötigt. Die enorme Leistungsstärke ist bei diesen Modellen ein absoluter Pluspunkt.

Ein Problem ist jedoch, dass in den Motoren ein Gemisch aus Benzin und Öl notwendig ist, das in einem bestimmten Verhältnis stehen muss. Dieses ist nicht an allen Tankstellen erhältlich. Die vom Hersteller angebotene Mischung ist häufig mit hohen Kosten verbunden. Das hohe Gewicht sowie der Geräuschpegel dieser Modelle sind für den Hausgebrauch eher von Nachteil. Die Heckenschere mit Benzin wird aus diesen Gründen meistens nur für gewerbliche Zwecke genutzt.

Elektrische Heckenschere:
Diese Variante ist ideal für kleine Gärten mit einer Stromquelle, die nah an allen Bäumen, Büschen und Hecken gelegen ist. Alternativ lässt sich eine Kabeltrommel zur Verlängerung hinzuziehen. Als Vorteil dieser Heckenschere ist die Leistungsfähigkeit zu nennen. Selbst große Äste können problemlos geschnitten werden.

Der größte Nachteil dieser Variante ist sicherlich das Kabel. Das bedeutet, dass Sie sehr achtsam damit umgehen müssen, weil es ansonsten schnell und unbemerkt in das Messer gelangen kann. Bei Steckdosen mit einem Fehlerstrom-Schutzschalter kann zwar nichts passieren, allerdings ist die Unterbrechung der Arbeit ärgerlich.

Heckenschere mit Akku:
Der große Vorteil der akkubetriebenen Heckenscheren ist die Bewegungsfreiheit. Das Gerät ist an kein Kabel gebunden, sodass Sie ganz flexibel die Arbeit damit verrichten können.

Der Nachteil eines solchen Modells ist die zeitlich beschränkte Einsatzdauer, da der Akku irgendwann leer ist und an das Stromnetz angeschlossen werden muss. Natürlich muss dann die Arbeit unterbrochen werden. Dieses Problem können Sie umgehen, indem Sie sich zusätzlich einen zweiten Akku anschaffen.

Positiv ist das geringe Gewicht, was bei langen Arbeiten hilfreich ist. Eine Akku-Heckenschere ist allerdings nicht für ganz große Äste geeignet, da sie dort an ihre Grenzen stößt. Von der Leistung her landet sie im Vergleich mit Benzin- und Elektro-Heckenscheren auf dem letzten Platz.

Fazit: Für den hauseigenen Garten sind Elektro- und Akku-Heckenscheren völlig ausreichend. Benzin-Heckenscheren sind nur für große, gewerbliche Projekte sinnvoll. Die akkubetriebenen Geräte sind für kleine Arbeiten im Garten durchaus empfehlenswert. Haben Sie jedoch mehrere oder größere Pflanzen, die geschnitten werden müssen, ist eine elektrische Heckenschere zu empfehlen, da Sie nicht auf die Zeit achten müssen und Sie damit auch große Äste schneiden können.

Bildquelle: w.r.wagner / pixelio.de

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